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Auch außerhalb Mitteleuropas ist CADFEM aktiv. Mit eigenen Gesellschaften und Beteiligungen an hochspezialisierten CAE-Firmen in Europa, USA, Asien und Nordafrika.

CADFEM esocaet steht für fundierte Weiterbildung im Bereich Computer Aided Engineering. Vom Seminar bis zum Masterstudiengang. Upgrade your work, upgrade your life.

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Implementierung eigener Materialmodelle

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​Der Kurs führt in das Programmieren eigener benutzerdefinierter Materialmodelle in ANSYS ein. Er fokussiert hierbei mechanische, numerische und softwaretechnische Aspekte, die in der kommerziellen Entwicklungsphase der Finite-Elemente-Analyse für elastische und inelastische benutzerdefinierte Materialien verwendet werden.

ZIELGRUPPE

​Das Seminar richtet sich an Berechner, Entwickler und Forscher, die im Rahmen ihrer Aufgaben neue, kommerziell noch nicht verfügbare Materialmodelle einsetzen wollen.

IHR NUTZEN

​Die Aufmerksamkeit wird auf praxisrelevante Problemstellungen gerichtet, die sich in der Implementierung von phänomenologischen Kriech-, Hyperelastizitäts- und Elasto-Viskoplastizitätsmodellen in ANSYS ergeben. Die Teilnehmer erlernen im Seminar das Implementieren eigener Kriechmodelle zur Berücksichtigung des zeitlich abhängigen Werkstoffverhaltens, wie es zum Beispiel bei Metallen oder Kunststoffen beobachtet werden kann. Ferner vermittelt der Kurs das benutzerdefinierte Programmieren hyperelastischer Materialmodelle, um beispielsweise das Verhalten von Gummimaterialien unter sehr großen Deformationen korrekt zu erfassen. Eigene elasto-viskoplastische Werkstoffgesetze ermöglichen zudem die Beschreibung des dehnratenabhängigen Materialverhaltens von Metallen unter hohen Temperaturen.

Agenda

Tag 1

M1: User Programmable Features (UPF): Möglichkeiten und Voraussetzungen

  • ​Voraussetzungen an Hard- und Software
  • Überblick über die ANSYS Dokumentation
  • Guide to User Programmable Features (UPF)
  • Vorgehensweise zur Erzeugung einer eigenen ANSYS Applikation

M2: Mechanischer Hintergrund von USERCREEP

  • ​Unterstützte Materialmodelle
  • Unterstützte Elementformulierungen
  • Ableitung von inkrementellem Spannungs-Update
  • Ableitung von inkrementellem Statusvariablen-Update
  • Ableitung von inkrementeller Materialtangente

M3: Anwendung von USECREEP

  • ​Input / Output-Variablen
  • Subroutinenlogik
  • Implementierung eines Strain Hardening Modells in USERCREEP
  • Verifikation

M4: Mechanischer Hintergrund von USERHYPER

  • ​​Unterstützte Materialmodelle
  • Unterstützte Elementformulierungen
  • Ableitung inkrementeller Spannungs-Update
  • Ableitung inkrementeller Statusvariablen-Update
  • Ableitung inkrementeller Materialtangente

Tag 2

M5: Anwendung von USERHYPER

  • ​​Input / Output-Variablen
  • Subroutinenlogik
  • Implementierung des Yeoh-Flemming Modells in USERHYPER
  • Verifikation

M6: Mechanischer Hintergrund von USERMAT bei kleinen Verzerrungen

  • ​Unterstützte Materialmodelle
  • Unterstützte Elementformulierungen
  • Ableitung inkrementeller Spannungs-Update
  • Ableitung inkrementeller Statusvariablen-Update
  • Ableitung inkrementeller Materialtangente

M7: Anwendung von USERMAT

  • ​Input / Output-Variablen
  • Subroutinenlogik
  • USERMAT Implementierung eines elasto-viskoplastischen Materialmodells basierend auf inkrementellem Variationsprinzip
  • Verifikation

M8: Mechanischer Hintergrund von USERMAT bei großen Verzerrungen

  • ​Unterstützte Materialmodelle
  • Ableitung inkrementeller Spannungs-Update
  • Ableitung inkrementeller Statusvariablen-Update
  • Ableitung inkrementeller Materialtangente
  • Implementierung des Neo-Hooke Hyperelastizitätsmodells in USERMAT
  • Verifikation

ERGÄNZENDE VERANSTALTUNGEN