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Implementierung eigener Reib- und Verschleißmodelle

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​Der Kurs führt in das Programmieren eigener Interfacemodelle in ANSYS ein. Er fokussiert hierbei mechanische, numerische und softwaretechnische Aspekte, die in der kommerziellen Entwicklungsphase der Finite-Elemente-Analyse für benutzerdefinierte Reib- und Verschleissmodelle verwendet werden.

ZIELGRUPPE

​Das Seminar richtet sich an Berechner, Entwickler und Forscher, die im Rahmen ihrer Aufgaben die in ANSYS Mechanical verfügbaren Interface-Modelle, wie z. B. das Coulomb-Reibgesetz bzw. das Archard-Verschleißgesetz erweitern wollen.

IHR NUTZEN

​Sie erlernen kontinuumsmechanische und algorithmische Grundlagen, sowie die ANSYS UPF (User Programmable Features)-Technik, um Anpassungen bei benutzdefinierten Interfacemodellen eigenstängig vorzunehmen. Praktische Anforderungen zu diesen Themen stammen aus der Verschleißmechanik keramischer Werkstoffe, sowie den Interface-Ermüdungsmodellen für Reibverbindungen. Damit sind Sie in der Lage, Reibungs- bzw. Verschleiß-Phänomene noch realistischer im Rahmen Ihrer Simulation beschreiben zu können.

Agenda

Tag 1

M1: User Programmable Features (UPF): Möglichkeiten und Voraussetzungen

  • ​Voraussetzungen an Hard- und Software
  • Überblick über die ANSYS Dokumentation
  • Guide to User Programmable Features (UPF)
  • Vorgehensweise zur Erzeugung einer eigenen ANSYS Applikation

M2: Mechanischer Hintergrund von USERINTER für thermisch-mechanische Reibmodelle

  • ​Kontaktkinematik
  • Unterstützte Reibmodelle
  • Ableitung inkrementelles Reibspannungs-Update
  • Ableitung inkrementelles Statusvariablen-Update
  • Ableitung inkrementelle Interfacetangente

M3: Anwendung von USERINTER

  • ​Input / Output-Variablen
  • Subroutinenlogik
  • Implementierung eines Coulombschen Reibmodells (3D, thermisch-mechanisch)
  • Verifikation

M4: Mechanischer Hintergrund und Anwendung von USERWEAR

  • ​Verschleißkinematik
  • Unterstützte Verschleißmodelle
  • Ableitung inkrementelles Verschleißoffset-Update
  • Input / Output-Variablen
  • Subroutinenlogik
  • Implementierung eines Verschleißmodells nach Archard (3D, isotherm)
  • Verifikation

ERGÄNZENDE VERANSTALTUNGEN