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Systematische Werkstoffauswahl

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Wie ermittelt man den bestmöglichen Werkstoff mit dem geringsten Risiko anhand der eigenen Produktanforderungen?

Die Auswahl eines Werkstoffes ist von weitreichender Bedeutung für ein Bauteil und stellt einen wichtigen Entscheidungsprozess während der Konstruktionsphase dar. Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit eines Bauteils entscheiden wesentlich über den Erfolg eines Produkts. Heutzutage bedeutet die Werkstoffauswahl eine besondere Herausforderung, da sich eine unüberschaubare Zahl an Werkstoffen am Markt etabliert hat und die Vielfalt durch zahlreiche Werkstoffneuentwicklungen ständig zunimmt. Der Einsatz eines neuen Werkstoffs ermöglicht zwar Produktinnovationen, ist aber auf der anderen Seite auch mit einem erhöhten Risiko verbunden.

ZIELGRUPPE

Das Seminar richtet sich an Ingenieure, Konstrukteure und Mitarbeiter aus der Produktentwicklung, Konstruktion, Produktion, Qualitätssicherung und Schadensanalyse sowie alle weiteren Personen, die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit mit der Vorbereitung und Durchführung eines Werkstoffauswahlprozesses beschäftigen.

IHR NUTZEN

  • ​Sie beherrschen eine strukturierte, systematische Vorgehensweise, um den bestmöglichen Werkstoff mit den geringsten Risiken auszuwählen.
  • Sie können Ihre Produktanforderungen auf die Werkstoffeigenschaften übertragen und kennen Methoden, die Ihnen bei der Materialauswahl helfen.
  • Sie können Ihre Entscheidung mit einer Risikobetrachtung begründen.

IHR REFERENT

Andreas Niegel
Ihr Referent Herr Prof. Dr. Andreas Niegel ist Professor an der Hochschule Ostwestfalen Lippe im Fachbereich Maschinentechnik und Mechatronik in Lemgo. Vor seiner Berufung war er langjährig in einem Unternehmen der Automobilzulieferindustrie in der Forschung und Entwicklung von heißgaskorrosionsbeständigen Werkstoffen tätig.

Agenda

Tag 1

Allgemeines zur Werkstoffauswahl

  • ​Motivation für einen Werkstoffauswahlprozess
  • Warum ein neuer oder geänderter Werkstoff?
  • Wirtschaftliche Bedeutung neuer Werkstofflösungen

Strukturierte Vorgehensweise bei einer Werkstoffauswahl

  • ​Systematik einer innovativen Werkstoffauswahl
  • Ermittlung und Darstellung von Produktanforderungen
  • Übertragung von Produktanforderungen in Werkstoffeigenschaften
  • Übung/Fallbeispiel: Aufstellung eines Anforderungsprofils und Übertragung der Anforderungen in Materialeigenschaften

Darstellung einer analytischen Werkstoffvorauswahl

  • ​Struktur der ganzheitlichen Auswahlmethode nach Ashby
  • Informationsgewinnung und Erstellung von Werkstoffdiagrammen
  • Übung/Fallbeispiel: Werkstoffvorauswahl anhand eines Anforderungsprofils

Werkstoffauswahlprozess: Informationsgewinnung und Entscheidungsanalyse

  • ​Werkstoffinformationen - Die Qual der Wahl beim Material
  • Werkstoffinformationssysteme und Datenqualität
  • ​Methodik und Vorgehensweise bei einer Entscheidung
  • Übung/Fallbeispiel: Werkstoffentscheidung im Werkstoffauswahlprozess
  • Risikobetrachtung nach einer Entscheidung

ERGÄNZENDE VERANSTALTUNGEN