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Lebensdauer von Kunststoffen bewerten

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Ermüdungs- und Kriechbruchbelastungen kommen bei Kunststoffbauteilen immer wieder vor. Verschiedene Lebensdauerkonzepte sollen Ihnen helfen darüber eine Aussage zu treffen.

​Kunststoffe ersetzen heute in vielen Bereichen andere Werkstoffe wie Keramiken oder Metallen, doch wie verhält es sich mit dem Langzeit- und Alterungsverhalten von Kunststoffbauteilen? Die Lebensdauer von Kunststoffen hängt von einer Vielzahl von Einflussfaktoren wie Wärme, mechanische Belastung und Medien ab und wird dazu noch in hohem Maße von den Betriebs- und Umgebungsbedingungen des Kunststoffproduktes beeinflusst.

ZIELGRUPPE

​Berechnungsingenieure, Ingenieure für Zuverlässigkeitsgestaltung und Produkterprobung, Konstrukteure und Forschungsingenieure und alle die mehr über die Lebensdauer von Kunststoffen wissen wollen.

IHR NUTZEN

  • Sie wissen, welche Schlüsselfaktoren die Lebensdauer von kurzfaserverstärkten und unverstärkten Kunstoffen beeinflussen.
  • Sie kennen die Konzepte zur Lebensdauerbewertung unter Ermüdungs- und Kriechbruchbelastung.
  • Sie sind mit der Anwendung von örtlichen Spannungskonzepten bei Kunststoffbauteilen unter Ermüdungs- und Kriechbruchbelastung vertraut.

IHR REFERENT

Matthias De Monte
Ihr Referent Herr Dr. Matthias De Monte ist seit 2008 im Zentralbereich „Forschung und Vorausentwicklung – Kunststofftechnik“ der Robert Bosch GmbH tätig. Er hat zahlreiche Publikationen verfasst und gilt als Experte in der Methodenentwicklung und Kennwertermittlung für die betriebsfeste Auslegung von Kunststoffbauteilen sowie deren Lebensdauervorhersage bei Betriebsbedingungen.

Agenda

Tag 1

Einführung in die Welt der Kunststoffe

  • ​Eigenschaften von Kunststoffen
  • Zuverlässigkeitsgestaltung
  • Ermüdung von Kunststoffen (verstärkt, unverstärkt)

Einflussfaktoren auf das Ermüdungsverhalten

  • Kerben
  • Temperatur
  • Lastverhältnis/Mittelspannungen
  • Faserorientierung, Mehrachsigkeit
  • Bindenähte

Schädigungsmechanismen

  • ​Überblick
  • Experimentelle Untersuchungsmethoden
  • Typische Schädigungsmechanismen

Überblick über Auslegungskonzepte

  • ​Klassische Dimensionierung
  • Örtliche Spannungskonzepte - isotrop, anisotrop
  • Progressive Schädigungskonzepte
  • Multiskalenansätze
  • Spannungsbasierte Konzepte

Tag 2

Klassische Dimensionierung

  • ​Abminderungsfaktoren
  • Ableitung ertragbarer Spannungen/Dehnung
  • Anwendungsbeispiel

Örtliche Spannungskonzepte - isotrop

  • ​Stützwirkung
  • Temperatureinfluss
  • Mittelspannungsempfindlichkeit
  • Versagenskriterien
  • Variable Lasten
  • Schadensakkumulationsregeln
  • Anwendungsbeispiel

Örtliche Spannungskonzepte - anisotrop

  • ​Lokale Faserorientierung
  • Simulationskette für verstärkte Kunststoffe
  • Anwendungsbeispiel

Sonderfälle

  • ​Zeitstandbelastung
  • Thermomechanische Ermüdung
  • Vibrationsbelastung
  • Rissbildung und Risspropagation

ERGÄNZENDE VERANSTALTUNGEN