Ihr starker Partner in Deutschland, Österreich und der Schweiz wenn es um die Simulation in der Produktentwicklung oder ANSYS Lösungen geht. Seit über 30 Jahren.

Auch außerhalb Mitteleuropas ist CADFEM aktiv. Mit eigenen Gesellschaften und Beteiligungen an hochspezialisierten CAE-Firmen in Europa, USA, Asien und Nordafrika.

CADFEM esocaet steht für fundierte Weiterbildung im Bereich Computer Aided Engineering. Vom Seminar bis zum Masterstudiengang. Upgrade your work, upgrade your life.

Dieses weltweite Netzwerk verbindet Unternehmen und Spezialisten mit einzigartigen Expertisen und Lösungen rund um die Simulation in Forschung und Entwicklung.

Partikelsimulation mit der Diskrete-Elemente-Methode in ROCKY

  •  Druckansicht
  • Seminar teilen

Achtung Steinschlag! – Prozessoptimierung durch Partikelsimulation

ROCKY DEM ist ein ideales Werkzeug für die Analyse vieler Anwendungen der mechanischen Verfahrenstechnik. Es ermöglicht exakte Vorhersagen des Partikelverhaltens, wobei die dynamische Interaktion zwischen Partikeln und zwischen Partikeln und Wänden von Bauteilen berücksichtigt werden. Hierbei können Stoßbewegungen, Energieabsorptionsraten und Partikelbruch analysiert werden. Überall wo große Mengen an Partikeln oder ganz allgemein an Körpern in Bewegung gesetzt werden oder sich in Bewegung befinden, kann ROCKY verwendet werden, um die Prozesse zu verstehen und gezielt zu verbessern. Hierbei können in ROCKY Größe, Form, Material und gegenseitige Wechselwirkung in einem weiten Spektrum gewählt werden. Zu den typischen Anwendungsfeldern gehören z.B. Schütt-, Transport-, Trenn-, Misch- Sortier- und Bearbeitungsvorgänge.
Hierbei können einerseits Maßnahmen zur Optimierung des Transportvorgangs des Schüttguts, etwa zur Minimierung von Materialverlusten oder zur Vermeidung von Staubbildung geprüft werden. Andererseits liefern die Ergebnisse wichtige Informationen, um Anlagen gezielt zu verbessern, beispielsweise um die Lebensdauer von Transportbändern und anderen Komponenten zu erhöhen. Mit ROCKY DEM werden unter anderem Rührwerkmühlen, SAG-Mühlen, Brecher und Hochdruck-Mahlwalzen optimiert. Das Partikelspektrum reicht dabei von kleinen synthetischen Teilchen wie Tabletten bis hin zu Geröll. Des Weiteren können Produktions-, Transport- und Verarbeitungsprozesse von Bauteilen wie Schrauben, Scheiben, Flaschen etc. simuliert werden.

ZIELGRUPPE

​Sie möchten Maschinen zur Verarbeitung von Schüttgütern oder Bauteilen auslegen, optimieren oder laufende Prozesse besser verstehen und optimieren?  Durch die Simulation Ihres Prozesses können Sie wertvolle Erkenntnisse gewinnen und ihre Prozesse zielgerichtet optimieren.

IHR NUTZEN

Sie lernen die Grundlagen der Diskrete-Elemente-Methode kennen, erlernen die Nutzung des Produktes ROCKY, und wie Sie Ihre ROCKY-Simulationsergebnisse qualifiziert bewerten können. Für eine schnelle und effiziente Handhabung erhalten Sie eine Einführung in das Bedienkonzept inkl. hilfreicher Tipps aus der Praxis. Dazu gehört auch die Frage nach der Beschaffung von Materialeigenschaften, die erforderlichen physikalischen Versuche und die Methodik des Abgleichs von Simulation und Versuch. Hintergründe und Übungen zu fortgeschrittenen Aufgabenstellungen wie die Definition von Partikelformen versetzen Sie in die Lage, sich aussagekräftige und performante Lösungswege zu erarbeiten. Hinweise zum Lösungssetup wie die Nutzung von GPUs stellen sicher, dass Sie eine optimale Rechenperformance erzielen.

Agenda

Tag 1

Partikelsimulation mit sphärischen Partikeln

M1: Einführung in ROCKY

  • Bedienkonzept von ROCKY
  • Geometriebehandlung und Pre-Processing
  • Workshop: Transportschacht (Aufbau)

M2: Simulation mit der Diskrete-Elemente-Methode

  • Die Diskrete-Elemente-Methode: Theoretische Grundlagen
  • Solver-Einstellungen und Post-Processing
  • Workshop: Schüttgut in einem Transportschacht (Simulation & Auswertung)

M3: Materialkalibrierung am Experiment

  • Grundprinzip: Kalibrierung von Parametern für Schüttgüter
  • Workshop: Händische Kalibrierung des Schüttwinkels an Messwerten
  • Demo: Automatisierte Kalibrierung mit ANSYS DesignXplorer und optiSLang

M4: Vorgegebene Bewegung

  • Einführung in ROCKY Motion Frames
  • Workshop: Zusammenbau komplexer Bewegungen
  • Einführung Korngrößenverteilung
  • Workshop: Simulation eines Siebprozesses

Tag 2

Partikelsimulation mit beliebigen Partikelformen

M5: Berücksichtigung realer Partikelformen

  • Vordefinierte Partikelformen/ eigene Partikelformen
  • Best-Practice: sphärisch oder nicht-sphärisch
  • Workshop: Bodenmechanik, Experimentdurchführung und Simulation

M6: Materialbehandlungsprozesse und Partikelkinematik

  • Auswertung der Partikelkinematik (Bahnlinie und Energiespektren)
  • Demo: Maschinenverschleiß durch Schüttgüter
  • Workshop: Partikelbelastungen und -verschleiß am Beispiel des Schraubenschleifens

M7: Auswertung von Mischung und Entmischung

  • Einführung statistische Auswertung
  • Auswertung Mischungsverhältnis und Verweilzeit
  • Workshop: Bunkerentleerung

M8: Fortgeschrittene Funktionen

  • Best Practice: Rechenzeit reduzieren
  • Demo: ROCKY-eigener Funktionen wie Feuchtigkeitssimulation & elastische Partikel
  • Demo: ROCKY-übergreifende Funktionen wie FLUENT- und Mechanical Kopplung

ERGÄNZENDE VERANSTALTUNGEN