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Auch außerhalb Mitteleuropas ist CADFEM aktiv. Mit eigenen Gesellschaften und Beteiligungen an hochspezialisierten CAE-Firmen in Europa, USA, Asien und Nordafrika.

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Mehrkörperdynamik mit ANSYS Motion

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​Schneller, weiter, leiser - effiziente Simulation komplexer Bewegungsabläufe

​Maschinen werden einerseits komplexer und und müssen andererseits immer effizienter arbeiten. Bei der Entwicklung oder Verbesserung komplexer Systeme, wie z.B. Kurbelwellen, Getriebe oder gar ganzer Antriebsstränge interessieren häufig Fragestellungen im Hinblick auf die Funktion des Systems, die resultierenden Belastungen sowie abgeleiteter Eigenschaften wie Laufruhe oder Haltbarkeit. Transiente Vorgänge wie diese werden typischerweise mittels Mehrkörpersimulation simuliert. Mit ANSYS Motion steht dem Anwender eine High-End Lösung zur Verfügung. Damit Sie die Software effizient nutzen können, vermittelt dieses Seminar den geeigneten Einstieg in die Handhabung des Programms. Anhand vieler praktischer Beispiele lernen Sie die Oberfläche kennen und können schnell selbst die richtigen Einstellungen treffen. Erfahren Sie welche Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen um MKS-Modelle aufzubauen, zu berechnen und auszuwerten.

ZIELGRUPPE

​Dieses Seminar richtet sich an Berechnungsingenieure die an der Entwicklung komplexer, bewegter Strukturen beteiligt sind. Dabei ist nicht entscheidend ob Sie bereits Erfahrungen im Bereich der Mehrkörpersimulation oder Simulation mit ANSYS haben oder Neueinsteiger sind. Dieses Seminar bietet den perfekten Einstieg in ANSYS Motion und zeigt Ihnen Möglichkeiten zur bestmöglichen Nutzung.

IHR NUTZEN

Sie werden in die Lage versetzt MKS-Modelle zur Simulation komplexer Bewegungsabläufe eigenständig aufzubauen, zu lösen und richtig zu interpretieren. Berechnen Sie auf einfachem Wege und in kürzester Zeit auftretende Lagerlasten oder benötigte Antriebsmomente. Decken Sie konstruktive Defizite sowie kinematische Zwängungen auf um zu einem funktionierenden Design zu gelangen. Verlassen Sie die Grundannahmen der starren Körper indem Sie flexible und damit schwingungsfähige Körper berücksichtigen.

Agenda

Tag 1

Sicherer Umgang mit der Software ermöglicht effizientes Arbeiten

M 1: Wofür verwende ich eigentlich ANSYS Motion?

  • ​Abgrenzung zu anderen Analysearten der Dynamik
  • Anwendungsgebiete und Grenzen der Mehrkörpersimulation
  • Typische Eingabe- und Ergebnisgrößen
  • Grundidee zur mathematischen Formulierung

M 2: Modellaufbau und Simulation - Preprozessor

  • ​Zusammenspiel mit ANSYS Workbench
  • Aufbau von Analysen
  • Verwalten von Simulationsdaten
  • Allgemeines Handling des Preprozessors

M 3: Von der Simulation zum Ergebnis - Postprozessor

  • ​Verwalten von Ergebnisdateien
  • Erstellen von Animationen
  • Konturplots
  • Erstellen von Diagrammen
  • Bearbeiten von Kurven - FFT, Integration, usw.
  • Allgemeines Handling des Postprozessors

M 4: Gelenkdefinitionen

  • ​Massenabgleich: Simulation vs. Realität
  • Übersicht von einfachen Gelenkdefinitionen
  • Verwendung idealisierter Komponenten
  • Punktmassen und Starrkörper
  • Feder- und Dämpferelemente
  • Zusammenbau von Baugruppen für die Simulation

Tag 2

Mehr als nur einfache Gelenke

M 5: Randbedingungen und Lasten

  • ​Randbedingungen und Lasten
  • Zielführende Analyseeinstellungen
  • Fehlersuche in den Solver-Outputs
  • Hilfe zur Selbsthilfe

M 6: Erweiterte Gelenkdefinitionen

  • ​Messgrößenabhängige Lasten
  • Definition und Bedeutung von
  • Koppelgleichungen
  • Anschläge und Einrastfunktionen in Gelenken

M 7: Nichtlineare Kontakte

  • ​Einsatzbereich Gelenke vs. Kontakte
  • Umsetzung der Kontakte in ANSYS Motion
  • Best practice im Umgang mit Kontakten

M 8: Das Salz in der Suppe

  • ​Verwendung von Unterbaugruppen
  • Vorgespannte Analysen
  • Einfaches Erstellen von Zahnrädern

Tag 3

Flexibilität in der Starrkörpersimulation

M 9: Flexible Körper - Hintergrundwissen

  • ​Vorteil flexibler Körper in MKS
  • Verschiedene Möglichkeiten der Berücksichtigung von flexiblen Bauteilen in Motion
  • Anwendungen und Grenzen der Methoden
  • Modellvergleich: starrer und flexibler Körper

M 10: Flexible Körper - Verwendung

  • ​Definition von flexiblen Körpern
  • Vernetzung flexibler Körper
  • Import flexibler Bauteile nach ANSYS Motion
  • Auswertung Bauteilschwingungen
  • Auswertung Spannungen und Dehnungen

M 11: Simulation spezieller Maschinenelemente

  • ​Zahnräder
  • Ketten- und Riementriebe
  • Lager
  • Reifenmodelle

M 12: Der Blick über den Tellerrand

  • ​NVH
  • Fatique Simulation
  • Systemsimulation
  • Optimierung

ERGÄNZENDE VERANSTALTUNGEN